Lass mich das kurz erklären, weil es der Schlüssel zu allem ist, was folgt.
Unter deiner Gesichtshaut liegt ein Netz aus Bindegewebe – die Faszien. Sie umhüllen jeden Muskel, jede Struktur, jede Zelle in deinem Gesicht. Wenn dieses Gewebe geschmeidig und elastisch ist, sieht dein Gesicht straff aus, die Konturen sind definiert, die Haut leuchtet.
Aber ab etwa Mitte Dreißig verändert sich dieses Gewebe. Es wird steifer, weniger elastisch, es verklebt regelrecht. Und dann passiert Folgendes:
• Flüssigkeit staut sich, weil das Lymphsystem nicht mehr richtig drainieren kann. Dein Gesicht wirkt aufgedunsen.
• Muskeln verlieren ihren Halt, weil die Faszien sie nicht mehr optimal stützen. Wangen, Kinn und Kiefer sacken ab.
• Die Durchblutung verschlechtert sich. Dein Teint wirkt fahl, grau, müde.
• Falten vertiefen sich, weil das Gewebe unter der Haut seine Spannkraft verloren hat.
Das ist kein natürlicher Verfall, gegen den man machtlos wäre. Es ist ein physiologischer Prozess, den man aktiv beeinflussen kann. Und genau hier setzt Face Yoga an.